LAWI Stadion, Badener AC, Dammgasse 24

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Rückblick 2015:

Integrationsfußball in Baden: Dschibuti gewinnt!

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Erster Afrikanischer Turniersieg bei der Casinos Austria Integrationsfußball WM - Dschibuti gewinnt in Baden! 

Mo Handule aus Dschibuti ist Student in Wien, ist arbeitet im Handel, und seit Team ist in den mittlerweile 10 Jahren das erste Afrikanische, das ein Turnier der Casinos Austria Integrationsfußball WM gewinnen kann. Und nicht zuletzt ist Mo auch, wie er sich selbst selber bezeichnet, auch der erste und beste Wintersportler aus ganz Dschibuti. 

Sein Team, wie auch das Team "Nigeria Traiskirchen", das mit einer spielerisch sehr starken Leistung zweiter wurde, fahren zum Österreich-Finale am 11. Oktober in Salzburg. Der Präsident des Veranstaltervereins "Sport spricht alle Sprachen" Erwin Himmelbauer erinnert die Scouts, zum Finalturnier genug Notizblöcke mitzunehmen. "Die jungen Nigerianer, die allesamt auf einen Platz in einem Verein hoffen, haben die Heimmannschaft, das Team Österreich, de facto den Nachwuchs des Badener AC, innerhalb von 15 Minuten mit 3:0 abmontiert. Dabei haben nicht einmal alle eigene Fußballschuhe. Bemerkenswert." 

Das Highlight für die Zuschauer in der LAWI-Arena war aber, auch wenn's natürlich nicht mit dem historischen echten Fußball-WM-Semifinale 2014 zu vergleichen sein mag, und Baden irgendwie doch nicht ganz Rio de Janeiro ist... Der 1:0 Revanche-Sieg von Brasilien gegen Deutschland wird in Erinnerung bleiben. Auf jeden Fall für den Wiener Musiklehrer und Capoeira-Professor namens Luis Gustavo, der eines Tages seinem berühmten Namenskollegen der in Wolfsburg spielt, aufs Butterbrot schmieren möchte, dass es zumindest einen Fußballer mit diesem großen Namen gibt, der die Deutschen schlagen konnte... 

Erstmals wurde von der Badener Jury auch ein "Most Valuable Fan", ein "wertvollster Zuschauer" gekürt. Iskander aus Kirgisien ist von Beruf Bierbrauer, hat Wirtschaft und Technical Engineering studiert, und hat zudem auch noch einen LKW- und einen Busführerschein. 

Statt in Bischkek lebt er jetzt mit Frau und Kindern in Traiskirchen. "Iskander kann die Sorge dass Asylwerber Arbeitsplätze gefährden könnten, widerlegen, so die Begründung der Jury, "weil er quasi im Alleingang eine Reihe an Arbeitsplätzen in einer Brauerei sichern helfen könnte: Er könnte das Bier brauen, das Büro schupfen, die Fabrik reparieren, am Abend die Fässer ausliefern oder am Morgen die Belegschaft, wie auch immer sie über Asylwerber denkt, in die Arbeit fahren". "Betonung allerdings auf 'könnte'," so der die Grüne Vizebürgermeisterin LAbg. Helga Krismer-Huber und der Badener ÖVP-Integrations-Gemeinderat Peter Ramberger. 

Damit ist die Hauptrunden-Serie mit 120 Teams abgeschlossen. 

 

Rückblick 2014:

Titelverteidiger Kosovo gewinnt in Baden!

 

ORF - NÖ heute TV Beitrag

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Titelverteidiger Kosovo Niederösterreich gewinnt die Casinos Austria Integrationsfußball-WM in Baden mit einem 2:1 Finalsieg über die Türkei. Diese beiden Mannschaften, um die Teamchefs Agim Gashi und Faruk Onmaz, die beide in Baden wohnhaft sind, qualifizieren sich für das Österreich-Finale am 7. September in Salzburg. Dritter wird das Team Wien Caritas, Vierter Österreich-ÖBB .  

Vertreter der Stadt Baden, besucht von LAbg. Dr. Helga Krismer sowie Peter Ramberger, sahen interessante sowie faire Spiele an diesem sonnigen Tag.

Lob kommt vom Niederösterreichischen Fußballverband. Vorstandsmitglied Robert Knollmüller gratuliert zum Konzept und sagt: „Die Geschichte des Fußballs in Österreich ist von Anfang an eine Geschichte der Integration. Die allerersten Fußballer in Österreich waren zugewanderte englische Gärtner bei der Vienna. Das Leitmotiv „Respekt“ zieht sich ja durch, von oben bei der FIFA bis hinunter in alle Niederösterreichische Ligen.  

Die UEFA bezeichnet unser Hobbyturnier im aktuellen Newsletter als "beeindruckend", wir sind vom ÖFB heuer als Österreichs Beitrag für das Beste Breitensportprojekt Europas nominiert, haben 2011 den Österreichischen Integrations-Sonderpreis gewonnen und wurden vom Bundespräsidenten und vom UNO-Generalsekretariat gelobt.  Das UNO-Generalsekretariat hat uns schriftlich belobigt, der Österreichische Bundespräsident hat uns in die Hofburg eingeladen. Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz war in Wien bereits persönlich am Platz - und auch am Ball.

Der Hauptsponsor, Casinos Austria-Vorstandsdirektor Dietmar Hoscher ist stolz darauf, dass er schon vor vier Jahren auf das stark wachsende Turnier gestoßen ist und "dass wir hier als Partner gesellschaftspolitische Verantwortung übernehmen, mit Nachhaltigkeit fördern und für Themen wie Integration aktiv eintreten und Flagge zeigen können.“

 

 

Rückblick 2013:

Sieger des Turniers in Baden: Kosovo

Casinos Austria Integrationsfußball-WM fand bereits zum zweiten Mal statt. Internationales Fußball-Flair in Baden

Brasilien gegen Somalia, Argentinien gegen Türkei oder Rumänien gegen die Mongolei. Den Besuchern der heurigen Casinos Austria Integrationsfußball-WM wurde aber mehr als nur einzigartige Begegnungen am Spielfeld geboten, sondern auch mitreißende Matches und vor allem eine freundschaftliche Atmosphäre. Den Pokal sicherte sich das Team Kosovo.

Das Team Kosovo gewinnt die Casinos Austria Integrationsfußball WM in Baden, mit einem klaren 3:0 gegen Ungarn.  Wobei der Sieg noch deutlicher ausfallen hätte können: Kapitän Agin Gashi hat in der letzten Minute aus kurzer Distanz das leere Tor und damit ein mögliches 4:0 verfehlt. „Hauptsache gewonnen“, freut sich Gashi, als studierter Philosoph eine gewisse Rarität im Österreichischen Fußball. „Und Hauptsache das Turnier war fair.“, und damit ist vor allem die Partie Kosovo gegen Serbien angesprochen, die von betonter Fairness getragen war. Gashi und AK-Kammerrätin Ranka Savic hatten ihre Teams gut eingestellt. Der Philosoph betont: „Andernfalls hätte ich meine Spieler eigenhändig vom Platz getragen“.

Fairness und Freundschaft: Typischerweise war das Finale im Niederösterreichischen Integrationsfußball nicht die erste Begegnung zwischen Kosovo und Ungarn: Sebastian Matolcsi, der Organisator an der Pädagogischen Hochschule, und Bujur Demaku spielen seit 20 Jahren immer wieder miteinander und sehen sich beide lachend als „Niederösterreichische Ü40 Fußball-Urgesteine“.

Die beiden besten Teams kommen in ein Österreich-Finale weiter. Nachdem in Wien die Kosovaren zweite wurden, ist Blau-Gelb als einziges Land zwei Mal weitergekommen.

Gegründet wurde die Casinos Austria Integrationsfußball WM  2006 in Salzburg. Nach nur 7 Jahren ist sie mit 1.500 Aktiven sowohl eines der größten Fußballturniere als auch eines der größten Integrationsprojekte im Land. Bundespräsident Heinz Fischer, Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz aber auch das UNO-Generalsekretariat haben offizielles Lob ausgesprochen. In Salzburg gibt es bereits eine offizielle Kooperation mit dem ÖFB-Landesfußballverband.

Der Dank der Integrationsfußballer gilt dem Hausherrn am Platz, DDr. Erwin Rauscher Rektor der Pädagogischen Hochschule in Niederösterreich.

Alle Bilder dazu findet Ihr auf unserer Facebook Seite

 

Ausgewählte Artikel aus den Zeitungen zum Turnier in BADEN

Badener Zeitung W29
Badener Zeitung Woche 29

 Bezirksblätter W29
Bezirksblätter Woche 29

  Badener NÖN Woche 29
Badener NÖN Woche 29

Badener NÖN Woche 29
Badener NÖN Woche 29

 

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